ᶜAbd Allāh al-Fā’iz ad-Dāghistānī

Er wurde in Daghestan im Jahre 1309 n.H. /1891 n.Chr. in eine Doktorenfamilie hineingeboren. Sein Vater war ein praktischer Arzt und sein Bruder ein Chirurg in der russischen Armee. Sein Onkel, Sheikh Sharafuddin ad-Daghestani, der Meister des Naqshbandi Ordens seiner Zeit, nahm ihn schon früh unter seine Obhut und trainierte ihn auf diesem Weg.

In der Schwangerschaft teilt Sheikh Sharafuddin seiner Schwester mit:

Dein Kind trägt keine Schleier auf seinem Herzen. Er wird im Stande sein die Vergangenheit wie auch die Zukunft sehen zu können, denn er ist einer jener Auserwählten, die unmittelbar von der Tafel des Geschicks lesen können.

Ihm wird der Titel „Sultan al-Awliya“ gewährt sein. Die Heiligen werden ihn als „den Führer der Gemeinde Muhammeds (sav);“ bezeichnen. Auch wird er den Menschen lehren wie es ihnen gelingen kann in ihrem alltäglichen Leben Gottes niemals zu vergessen.

Schließlich wird er dem Geheimnis jener beiden Aussprüche des Propheten (sav);„Ich habe ein Gesicht das den Schöpfer schaut und ein weiteres Gesicht das der Schöpfung zugewendet ist“ und „Ich habe eine Stunde mit dem Schöpfer und eine Stunde mit der Schöpfung“ inne wohnen.

Nenne ihn Abd Allah, denn er wird das Geheimnis der Dienerschaft in sich tragen. Zudem wird er diesen Sufi Weg wieder den arabischen Ländern zugänglich machen. Außerdem wird sein Nachfolger den Orden in die westliche Welt und den Fernen Osten tragen. Passe sehr gut auf ihn auf. Wenn er dann sieben Jahre alt geworden ist, so überlasse ihn mir, denn ich werde ihn unter meinem Schutze auf die höchsten Stufen emporheben.

Am 12. des Monats Rabi al-Awwal an einem Donnerstag gebar seine Mutter Amina ihr Kind, welches sie Abd Allah nannte. In der Nacht der Geburt schien sie jedoch zunächst hilflos allein gelassen. Ihr Ehemann war beschäftigt und ihr anderer Sohn nicht zu Hause.

Auf einmal erschienen ihr die zwei ehrenwertesten Damen und unterstützten sie bei ihrer Geburt. Eine war Rabia al-Adawiyya und die andere war Asya (Gattin des Pharaos, die dennoch an den Propheten Moses (ks);glaubte) Sie standen ihr in dieser heiligen Nacht bei. Gerade als der Junge hervortrat, verschwanden jene beiden Damen und plötzlich traf ihr Ehemann ein, der ihr schließlich die Geburt erleichterte.

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