Im Leben geht es um Erfahrungen

Prolog

Allah (ﷻ) schuf uns und lehrte uns:

عَلَّمَ الْإِنْسَانَ مَا لَمْ يَعْلَمْ

القرآن (٥:٦٩)

ᶜAllama l-insāna mā lam yaᶜlam.

(Qur’an 96:5)

Er lehrte den Menschen, was er nicht wusste.

(Koran 96:5)

Während die Menschheit nichts weiß, gibt Allah Eingebungen und der Mensch lernt langsam. Die Menschen sind im ständigen Lernen, von der Kindheit bis ins hohe Alter. Die Menschen müssen Unterricht nehmen. Allah würde den Menschen seine Güte zeigen, aber diejenigen, die nicht auf Allahs Weg sind, ziehen keine Lehren. Alles ist schlecht – eine Katastrophe für sie.

Menschen, die das Gute wollen, sehen alles als Lehre.

Die Menschen sind jeden Tag in verschiedenen Zuständen. Manchmal geht es ihnen gut und manchmal sind es Zustände, die nicht gut sind. Zu wissen, dass alles von Allah ist, hilft. Wenn die Menschen Allah dankbar für die Lektionen wären, würde sich alles zum Guten wenden oder gute Taten würden gut geschrieben werden. Selbst wenn es sehr schwer ist, Belohnungen würden gut geschrieben werden.

Wir müssen sagen, dass wir von Allah gekommen sind. Das ist auch eine Praktik. Das Gute und das Schlechte sind jeweils Erfahrungen für die Menschen.

Es gibt keine Notwendigkeit zu rebellieren, wenn etwas Schlimmes passiert. Das ist auch etwas [zum Lernen].

Die Menschen lernen jeden Tag dazu. Es gibt kein Ende des Wissens, also gibt es kein Ende des Lernens. Ein Mensch wird bis zum Tode lernen und so soll er daran denken, was er durch Erfahrung gelernt hat. Er muss sagen: „So war es. Es hatte einen Nutzen“, und so kann er auch andere lehren.

Sie sagen, im Leben geht es um Erfahrungen.

Allah (ﷻ) gab diese Welt und dieses Leben den Menschen als Test.

الَّذِي خَلَقَ الْمَوْتَ وَالْحَيَاةَ لِيَبْلُوَكُمْ أَيُّكُمْ أَحْسَنُ عَمَلً

القرآن (٢:٧٦)

Al-ladhī khalaqa l-mawta wā l-ḥayāta li-yabluwakum ayyukum aḥsanu ᶜamala.

(Qur’an 67:2)

(Er,) Der den Tod und das Leben erschaffen hat, damit Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten begeht.

(Koran 67:2)

Wie gesagt, es gibt eine Lehre in Allem. Allah belastet niemanden mit etwas, was er nicht tragen kann. Natürlich müssen wir aus diesen Zuständen Lehren ziehen und Erfahrungen sammeln. Lasst keine Erfahrung vergeudet sein. Wenn die Leute sagen können: „Das ist uns schon einmal passiert.“ oder „Das ist so und so.“, werden sie zufrieden. Sie reifen mit diesen Erfahrungen, werden vollkommener und kommen Allah (ﷻ) näher.

Diese Dinge, über die wir sprechen, Erfahrungen, sind ein Mittel, um das Ego eines Menschen zu trainieren. Wenn nicht, wenn euch so viele Dinge und Zustände widerfahren und ihr immer noch eurem Ego folgt, dann hat es keinen Nutzen.

Wie gesagt, genau wie wenn Eisen erhitzt und geschlagen, geschlagen und geschlagen wird, erscheint am Ende etwas Festes und Schönes. Die Erfahrungen wirken auf das Ego auf die gleiche Weise. Wenn nicht, habt ihr auf nutzlose Weise gebrannt. Wir werden geschlagen und geschlagen, aber wenn dies nichts nützt, ist es sinnlos.

Wie gesagt, dies ist, um unser Ego zu trainieren. Lasst uns die Kontrolle über unser Ego erlangen. Es gibt niemanden, der seinem Ego gefolgt ist und gewonnen hat. Wir müssen diese Dinge akzeptieren, die als Training unseres Egos geschehen, darüber nachdenken und damit unser Ego trainieren. Dann wird es nicht umsonst gewesen sein.

Möge Allah uns allen gewähren, aus den Erfahrungen zu lernen, damit unser Leben nicht umsonst ist. Allah gibt uns auch Belohnungen, wenn wir Lehren aus diesen Erfahrungen ziehen.

Wa-min Allāhi t-tawfīq, al-Fātiḥah

http://hakkani.org/hayat-tercubedir-901

Vortrag von Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbānī am 13. August 2016 / 9. Dhū l-Qaᶜda 1437.

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